Bundenbach - Kleinod im Hunsrück ...
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In gespaltenem Schild vorne in Blau ein mit drei schwarzen Kugeln
belegtes silbernes Buch schräg, hinten in Silber ein rotes Balkenkreuz.
Die vordere Schildhälfte zeigt die Attribute des Ortspatrons, des hl. Nikolaus, der auch in dem alten Gerichtssiegel abgebildet war, die hintere Schildhälfte verweist auf die frühere Zugehörigkeit zum Territorium des Kurfürsten von Trier. |
| Der staatlich anerkannte Erholungsort Bundenbach mit 1040 Einwohnern, liegt 400 m üNN in einer Senke des Hunsrücks zwischen Idar- und Soonwald an der L 182, die von der Nahe zur Mosel führt. |
| Erstmals urkundlich erwähnt wird Bundenbach in einer Teilungsurkunde
der Wildgrafen am 14. März 1283.
Die Wildgrafen, auch Waldgrafen genannt, ließen den Wald roden und gewannen dadurch Eigenland, sogenanntes Herrenland, das man "Beunde" nannte. Die Siedlung auf der "Beunde", an einem Bach gelegen, erhielt damit ihren Namen: Bundenbach. |
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Politisch gehörte Bundenbach nach Auflösung des kurtrierischen Amtes
Schmidtburg und nach kurzer Zugehörigkeit zum französischen Kanton Rhaunen von
1817 bis 1937 zum Großherzogtum und Freistaat Oldenburg im Fürstentum bzw. in
der Provinz Birkenfeld. Mit der rheinland-pfälzischen Regionalreform des Jahres 1970
kam Bundenbach vom Amt Herrstein zur
Verbandsgemeinde Rhaunen,
Landkreis Birkenfeld (Regierungsbezirk
Koblenz).
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